Der Begriff
„Cash flow“ stammt aus den USA. Der Cash flow ist eine gebräuchliche
Kennzahl zur Unternehmensanalyse
und ermöglicht die Beurteilung der Finanzlage und Ertragskraft
eines Unternehmens. Durch den Cash flow wird deutlich, ob ein
Unternehmen in der Lage ist, (Einzahlungs-)Überschüsse zu
erwirtschaften und finanzielle Verpflichtungen zu erfüllen.
Die
Beobachtung der Entwicklung des Cash flow über mehrere Jahre ermöglicht
es, Rückschlüsse auf das Finanzierungspotential eines Unternehmens
zu ziehen. Für die Bewertung einer Aktie ergibt sich aus dem Cash
flow (Liquiditätszufluss) eine wichtige Kennzahl zur
Aktienbewertung und Aktienanalyse – sie bietet die Vergleichsmöglichkeit
zwischen Unternehmen gleicher Branche auf nationaler und
internationaler Ebene.
Die
Kennzahl des Cash flow wird aus der Gewinn- und Verlustrechnung
gewonnen. Im wesentlichen ergibt sich der Cash flow aus der Addition
von Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderungen der Rückstellungen,
Ertragssteuer und Einkommen innerhalb einer bestimmten
Abrechnungsperiode. Er stellt den Zahlungsstrom einer Periode dar.
Im weitesten Sinne ergibt er sich also aus der Gegenüberstellung
aus dem Überschuss der Einzahlungen über die Auszahlungen.

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